Saisonale Motorradpflege
Ein Motorrad ist ganzjährig verschiedenen Umweltbedingungen ausgesetzt. Die richtige Pflege je nach Jahreszeit erhält den Wert und die Zuverlässigkeit der Maschine.
Frühling (Auswinterung)
Nach längerer Standzeit bedarf es einer gründlichen Kontrolle vor der ersten Fahrt.
- Batterie prüfen, laden und einbauen.
- Reifendruck kontrollieren (Luftverlust während der Standzeit ist normal).
- Flüssigkeitsstände (Öl, Bremsflüssigkeit, Kühlmittel) überprüfen.
- Bremsen auf Freigängigkeit testen.
Sommer (Hochsaison)
Bei Wärme, längeren Touren und erhöhter Nutzung liegt der Fokus auf der Kühlung und dem Insektenschutz.
- Kühlflüssigkeit regelmäßig prüfen.
- Insektenreste zügig von Scheinwerfer und Verkleidung entfernen.
- Kette bei langen Touren häufiger prüfen und schmieren.
- Reifendruck bei hoher Zuladung (Gepäck) anpassen.
Herbst (Wechselhaft)
Regen, Feuchtigkeit, rutschiges Laub und schlechtere Sicht prägen die Fahrten im Herbst.
- Reifenprofiltiefe besonders kritisch prüfen wegen Aquaplaning-Gefahr.
- Beleuchtung prüfen und sauber halten für maximale Sichtbarkeit.
- Feuchtigkeitsschutz für Stecker und Kontakte anwenden.
- Häufigere Reinigung nötig, da Straßen oft schmutziger sind.
Winter (Lagerung & Kälte)
Für Motorräder, die nicht im Winter gefahren werden, ist die richtige Vorbereitung zur Einlagerung entscheidend.
- Gründliche Reinigung und Konservierung der Oberflächen.
- Batterie ausbauen oder an ein Erhaltungsgerät anschließen.
- Reifendruck leicht erhöhen, um Standplatten zu vermeiden.